Die
Kristallisation gehört zu
den Grundoperationen der thermischen Verfahrenstechnik mit dem
Ziel, eine definierte feste Phase zu erzeugen. Als thermisches
Verfahren zum Trennen, Reinigen und Aufkonzentrieren von Stoffen
ist sie von großer Bedeutung in der Lebensmittel- (Zucker,
Fruchtsaft), der pharmazeutischen (Tablettenwirkstoffe, Vitamine)
und chemischen Industrie (Faserrohstoffe, Düngemittel, Salze).
Die feste Phase wird je nach den speziellen Erfordernissen durch
Verdampfungs- oder Kühlungskristallisation aus einer Lösung
oder einer Schmelze gebildet.
Bei einer Kühlungskristallisation wird die mittlere Kristallgrößenverteilung
maßgeblich durch die Übersättigung und Kühlrate
beim Beginn der Kristallisation bestimmt. Eine Impfung ermöglich
eine einheitliche Kristallgrößenverteilung und damit eine
bessere Produktqualität.
Nach einem patentierten Verfahren wird aus dem Schallgeschwindigkeitswert
des Sensors direkt der Übersättigungsgrad berechnet.
Das ermöglicht
beispielsweise die Impfung an reproduzierbaren und definierten
Prozesszuständen.
Darüber hinaus kann das System folgende Parameter eines Kristallisationsprozesses
ermitteln:
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