Phasen- und Trennschichterkennung
In einer Vielzahl verfahrenstechnischer Prozesse entstehen technologiebedingt verschiedene Phasen in den beteiligten Flüssigkeiten. Dies gilt sowohl für kontinuierliche als auch für Batch-Prozesse.
Der ständig wachsende Automatisierungsgrad erfordert messtechnische Lösungen zur sicheren Detektion dieser Phasen bzw. von Phasenübergängen im laufenden Prozess. Hierbei sind folgende Überlegungen maßgebend:
- Ablösung manueller Detektionsverfahren (z.B. visuell), dadurch Ausschalten subjektiver Einflussfaktoren.
- Ablösung fehlerbehafteter, indirekter Detektionsverfahren (z.B. Zeitsteuerung), dadurch höhere Anlagensicherheit
- Verbesserung der Produktausbeute durch Verlustverringerung.
- Sicherheitsaspekte
Kontinuierlicher Prozess
In einem quasi kontinuierlichen Prozess wird die zeitliche Änderung des Schallgeschwindigkeitssignals zur Ansteuerung eines Mehrwege-Ventils verwendet. Es erfolgt eine präzise Trennung zwischen Produkt-, Zwischen- und Trägerphase.
Die Erkennung der Phasen erfolgt typischerweise innerhalb von einer Sekunde.
Batch Prozess
In einem Batch Prozess wird über zwei in einem Absetzbehälter angebrachte Sensoren die Trennung eines Prozessstromes in eine Produkt- und eine Trägerphase gesteuert. In diesem Fall wird lediglich der für die jeweilige Phase charakteristische Wert der Schallgeschwindigkeit überwacht und konstant gehalten.
Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Trennung eines Abwasserstroms in behandlungsbedürftiges und nicht-behandlungsbedürftiges Abwasser steuern.
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