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WSA Prozess

LiquiSonic® sichert eine präzise Analyse und Überwachung der H2SO4 bzw. Oleumkonzentration mit permanenter Datenaufzeichnung.

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WSA Prozess

Applikationsbericht

WSA Prozess | 2 MB

Zur Einhaltung der strengen Emissionsvorschriften und nutzbringenden Verarbeitung von schwefligen Abgasen hat sich der nasskatalytische H2SO4-Prozess (WSA, wet gas sulphuric acid) etabliert. Es ist einer der wichtigsten Gasreinigungsprozesse auf dem heutigen Markt, da er neben der Gewährleistung der ökologischen Sicherheit den wirtschaftlichen Vorteil in Form von verkaufsfähiger Schwefelsäure bietet.
Der WSA Prozess findet sich vorrangig in der petrochemischen Industrie, beispielsweise bei der:

  • Regeneration der verbrauchten Schwefelsäure aus der Alkylierung
  • Reinigung von Abgasen aus der Claus-Anlage
  • Behandlung von H2S aus dem Amin-Regenerator (MDEA-Gaswäscher)
  • Reinigung von Rauchgasen aus der Verbrennung stark schwefelhaltiger Brennstoffe z. B. Petrolkoks

LiquiSonic® Schallgeschwindigkeitsmessung im Vergleich

Anwendung

Im ersten Schritt des nasskatalytischen WSA-Prozesses wird die Schwefelkomponente H2S aus Abgasen katalytisch in SO2 umgewandelt. In einem nachfolgenden Schritt erfolgt bei ca. 400 °C die Umsetzung zu SO3, welches mit der Luftfeuchtigkeit zu Schwefelsäure reagiert. Durch Nutzung der Reaktionswärme und des Wärmeeinhaltes der Abgase kann dieser Prozess bereits bei niedrigen Abgaskonzentrationen (S-Komponenten < 0,2 Vol%) ohne zusätzlicher Wärmeenergie gefahren werden.

Die LiquiSonic® Sensoren gewährleisten eine präzise Konzentrationsmessung der Schwefelsäure auch bei hohen Konzentrationen. Die einzelnen Prozessstufen können durch das LiquiSonic® Messsystem stetig inline überwacht sowie optimal eingestellt werden. Aufgrund der hohen Abhängigkeit der Ultraschallgeschwindigkeit wird bei Schwefelsäure eine Genauigkeit von +/- 0,05 m% erreicht.

Einbau

Die LiquiSonic® Tauchsensoren können leicht in den Rohrleitungen nach der Schwefelsäureherstellung bzw. dem Blending installiert werden. Der LiquiSonic® Controller 30 kann mit bis zu 4  Sensoren verbunden werden. So ist es möglich zeitgleich mehrere Messstellen zu überwachen. 

Typischer Messbereich:
Konzentrationsbereich H2SO4: 80 to 100 m%
Temperaturbereich: 20 to 90 °C

Kundennutzen

Die robuste Sensorkonstruktion und die Wahl von Sonderwerkstoffen, wie Hastelloy C2000, sichern lange Prozessstandzeiten des Systems. 

LiquiSonic® reduziert zeitintensive Labormessungen: 

  • Zeitaufwand: 1 h pro Tag
  • Laborkosten pro Stunde: 50 €
  • Kostenersparnisse: 10.000 € pro Jahr

Im Vergleich zur Leitfähigkeits- und Dichtemessung erzeugt LiquiSonic® im Konzentrationsbereich 80 bis 100 m% ein eindeutiges Signal und liefert damit jederzeit eine sichere Prozessinformation. 

Investment: ca. 18.000 €  |  Amortisation: ca. 2 Jahre