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Lösungsmittel Destillation

Prozessüberwachung mit LiquiSonic®

Organische oder wässrige Lösungsmittel finden in vielen Zweigen der chemischen Industrie Anwendung. Nach ihrem Einsatz können Sie entweder verbunden mit hohen Kosten entsorgt werden oder in Destillationsanlagen aufgereinigt und anschließend wiederverwendet werden.

 

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Lösungsmittel Destilation

Applikationsbericht

Lösungsmittel Destilation | 2 MB

Auch frische Lösemittel erfüllen manchmal nicht die Anforderungen an die gewünschte Reinheit oder Zielkonzentration und können in Lösemittelaufbereitungsanlagen ebenfalls feingereinigt und aufkonzentriert werden. Es gibt verschiedene Destillationsmethoden, die unterschiedlich gute Ergebnisse liefern, z.B. Füllkörperkolonnen mit Rücklaufautomatik für eine besonders hohe Trennschärfe oder die Vakuumdestillation für empfindliche Medien. Typische Lösungsmittel sind Aceton, Ethanol, Toluol, n-Hexan oder Ethylacetat. Es gibt ein weites Spektrum an destillierbaren Lösungsmitteln.

LiquiSonic® Schallgeschwindigkeitsmessung bei der Lösemitteldestillation

Anwendung

Es ist wichtig, dass die wiedergewonnenen Lösemittel in der Qualität den Ausgangsstoffen in nichts nachstehen, um im nachfolgenden Prozess eine gleichbleibende Produktqualität gewährleisten zu können. Im Idealfall entstehen Recyclate, die sich von der Frischware kaum unterscheiden lassen. Das saubere Destillat kann direkt in den Produktionsprozess zurückgeführt werden.
Die Überwachung der Destillatkonzentration während der Aufbereitung ist ein wichtiger Faktor, um die Kosten für die Aufbereitung zu minimieren und die Verfügbarkeit des Lösemittels zu erhöhen. Die Entsorgung von Lösemitteln (oder auch anderer Chemikalien), die im Produktionsprozess verunreinigt wurden, ist ein kostenintensives Vorgehen. Meist werden Lösungsmittel leicht und wirtschaftlich im eigenen Haus aufbereitet und wiedergewonnen. Dies spart Kosten durch reduzierten Frischwareneinkauf, Minimierung der Lagerhaltung weniger Handlingaufwand und erheblich geringere Entsorgungs- und Transportkosten.

Einbau

Die LiquiSonic® Tauchsensoren können direkt in der Rohrleitung an den gewünschten Stellen in der Anlage installiert werden. Der Einbauort muss so gewählt werden, dass der Sensor vollständig mit  Prozessflüssigkeit in Kontakt ist. Ratsam ist daher ein Einbau in Steigleitungen oder alternativ von unten bei teilgefüllten Leitungen. Die kompakte Sensorkonstruktion ohne Dichtungen und ohne bewegliche Teile sichert lange Prozessstandzeiten des Systems. Der LiquiSonic® Controller 30 kann mit bis zu 4 Sensoren verbunden werden. So ist es möglich zeitgleich mehrere Messstellen zu überwachen. Mit Hilfe des LiquiSonic® Lab Systems sind alternativ auch punktuelle Messungen von Stichproben im Labor in Sekundenschnelle durchgeführt.

Möglicher Messbereich (abhängig von der jeweiligen Flüssigkeit):

Konzentrationsbereich: 0 bis 100 m%

Temperaturbereich: -20 bis 140 °C

Kundennutzen

Das inline Messsystem LiquiSonic® ermöglicht mittels Schallgeschwindigkeit eine online Überwachung des aktuellen Status des aufgereinigten Mediums. Das sorgt für eine stabile Produktqualität. Eine aufwendige
Probenahme und die Analyse im Labor entfällt. Die robuste Sensorkonstruktion ohne bewegliche Teile und ohne Dichtungen garantiert langfristig eine zuverlässige Eingangsanalyse und -überwachung. Bei Bedarf werden die medienberührende Sensorteile aus Sondermaterialien, wie Hastelloy C2000 hergestellt. Die Sensoren sind nach A TEX oder FM zertifiziert erhältlich.

Vorteile für den Anwender im Überblick:

  • Produktqualität direkt im Prozess überwachen
  • für explosionsgefährdete Bereiche geeignet
  • Optimierung der Aufbereitungszyklen
  • Regelmäßige Laboruntersuchungen werden überflüssig
  • Fehlerpotential und Risiko für die Mitarbeiter minimieren